Entstehung und Entwicklung
1908/1909 als zweiter städtischer Hauptfriedhof geplant; das Krematorium nahm 1912 den Betrieb auf und wurde bis 1997 genutzt.
Der Standort liegt in Südost.
Mit rund 33,07 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Südfriedhof Wiesbaden vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Siegfriedring 25, 65189 Wiesbaden verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Größter Wiesbadener Friedhof; symmetrische Gebäudegruppe am Eingang, barock geprägter Eingangsbereich, Ringweg und historische Grabmäler.
Auf Südfriedhof Wiesbaden bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 4 Orientierungspunkten, darunter Südfriedhof/Trauerhalle, Siegfriedring, Toilette im Südfriedhof, Südfriedhof. Achten Sie bei einem Rundgang über Südfriedhof Wiesbaden auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Südfriedhof Wiesbaden verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Manfred von Richthofen. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.